San Pellegrino, Valles und Rolle-Pass

Rennrad

San Pellegrino- Valles- und Rolle-Pass
Diese Tour ist wohl eine der atemberaubendsten überhaupt   in allen Sinnen des Wortes. Sie führt uns auf das letzte Teilstück der Marcialonga Cycling, die zu den bekanntesten Bike-Marathons Italiens gehört.

Tourverlauf
Los geht’s von Panchìa leicht bergauf nach Moena, wo wir nach rechts auf die Straße auf den San Pellegrino-Pass abbiegen. Hinauf auf den Pass sind 11,5 Kilometer und 700 Höhenmeter zu überwinden, wobei uns keine Eingewöhnungsphase gegönnt wird. Schon gleich am Anfang zieht die Straße mit einer Steigung zwischen neun und zehn Prozent bergan, nach rund einem Kilometer wird’s allerdings flacher und wir sind auf Steigungen im Bereich von vier, fünf Prozent unterwegs.
Hier sollte man Atem schöpfen und den Beinen eine kurze Rast gönnen, denn gleich nach diesem flacheren Abschnitt folgt der mit 14 Prozent steilste. Er ist rund 1,5 Kilometer lang und mündet in einen dermaßen flachen Teil, dass man hier schon glaubt, man sei in der Ebene unterwegs.
Kurven gibt es hier so gut wie keine, es geht praktisch gerade auf den San Pellegrino-Pass auf 1850 Metern Meereshöhe zu. Haben Sie den Pass erreicht, sollten Sie sich mit einem Rundumblick belohnen, denn vor allem der Blick auf die Civetta ist atemberaubend.
Wieder zu Atem gekommen, nehmen wir die Abfahrt zur Abzweigung Richtung Valles-Pass in Angriff. Sie ist im ersten Teilstück angenehm, wird dann allerdings extrem steil (18 Prozent) und weist einige tückische Kehren auf.
Die besagte Abzweigung erreicht man nach 5,5 Kilometer, wir biegen rechts ab und nehmen den sechs Kilometer langen Anstieg auf Pass Nummer zwei, den Valles-Pass in Angriff. Der hat’s auch wieder in sich, weist er doch eine konstante Steigung von 14 Prozent auf. Nur kurz vor dem 2032 Meter hoch gelegenen Pass gibt uns ein kurzes Teilstück die Möglichkeit, zu Atem zu kommen, nachdem es hier etwas flacher   wir reden von acht bis neun Prozent   dahin geht.
Haben wir den Valles-Pass erreicht, erwartet uns wieder eine steile Abfahrt Richtung Paneveggio. Vorsicht allerdings, dass Sie die Abzweigung zum Rolle-Pass nicht versäumen. Hier gilt es, scharf links abzubiegen und den letzten Anstieg des Tages unter die Räder zu nehmen. Es ist zugleich die angenehmste der drei, die Steigung beläuft sich auf fünf bis sechs Prozent und die Landschaft des Paneveggio-Naturparks ist schlicht und einfach grandios. Nicht minder grandios ist der Blick auf die Pale di San Martino, den man genießt, wenn man aus dem Wald kommt.
Auf 1984 Metern Meereshöhe haben wir dann den Rolle-Pass erreicht, machen kehrt und fahren zurück bis nach Paneveggio, danach den Forte Buso-See entlang bis nach Bellamonte, Predazzo und schließlich Panchìa.

Länge: 84,00 km        Höhenunterschied: 2060 m    Dauer: 5:00 h  Schwierigkeitsgrad: schwierig

San Pellegrino-Pass
Länge: 11,5 km          Höhenunterschied: 700 m      maximale Steigung: 14%       durchschnittliche Steigung: 6,5%

Valles-Pass
Länge: 7,0 km             Höhenunterschied: 560 m      maximale Steigung: 14%       durchschnittliche Steigung: 8,5%

Rolle-Pass
Länge: 6,5 km             Höhenunterschied: 400 m      maximale Steigung: 8%         durchschnittliche Steigung: 6%

Länge:84,00 km Höhenunterschied:2060 mt Dauer 5:00 h Schwierigkeitsgrad: schwierig

San Pellegrino-Pass
Länge:11,50 km Höhenunterschied: 700 mt maximale Steigung: 14% durchschnittliche Steigung 6,5% /b>

Valles-Pass
Länge:7,00 km Höhenunterschied:560 mt maximale Steigung: 14% durchschnittliche Steigung 8,5%

Rolle-Pass
Länge:6,5 km Höhenunterschied:400 mt maximale Steigung: 8% durchschnittliche Steigung 6%

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