Panchià Lavazè-Joch Nigerpass Seiser Alm St. Ulrich Sellajoch Canazei – Panchià

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Panchià  Lavazè-Joch  Nigerpass  Seiser Alm  St. Ulrich  Sellajoch  Canazei – Panchià

Wir starten wie üblich vor unserem Hotel Panorama und fahren zunächst auf die Dolomitenstraße (SS 48), in die wir rechts einbiegen und der wir danach zwei Kilometer bis Tesero folgen. Hinter dem Dorfplatz überqueren wir die Brücke über den Stava-Bach und biegen noch einmal rechts ab. Wir fahren nun bergauf Richtung Stava, Lavazè und Pampeago, durchqueren das gesamte Stavatal und gelangen an die Kreuzung, von der Straßen auf das Lavazè-Joch bzw. nach Pampeago abzweigen. Wir wählen die Straße Richtung Lavazè, die uns in weiten Kehren zunächst auf den Pramadiccio-Pass bringt und danach an die Kreuzung Cavalese-Lavazè. Auch hier folgen wir weiter der Beschilderung „Lavazè“ (und Bozen), halten uns also rechts und gelangen steil bergauf auf das Joch.
Dort folgen wir der Beschilderung nach Bozen, behalten den kleinen Bergsee also auf unserer linken Seite und freuen uns auf eine schnelle Abfahrt ins Eggental, und zwar bis in die Ortschaft Birchabruck. Dort treffen wir nach einem großen Holzverarbeitungsbetrieb (links) auf eine Kreuzung. Fährt man dort geradeaus, ist man weiter in Richtung der Südtiroler Landeshauptstadt Bozen unterwegs, wir aber wenden uns nach rechts  dem Karerpass und dem Karersee zu. Letzterer gilt als einer der schönsten Bergseen in den Dolomiten, als Postkartenmotiv par excellence. Unweit des Karersees kommen wir am altehrwürdigen Grandhotel vorbei, in dem bereits der österreichische Kaiser abgestiegen ist, dazu an Skiliften und einem schön gelegenen Golfplatz. Zu unserer Rechten begleitet uns stets der beeindruckende Anblick des Latemars, während sich zu unserer Linken der Rosengarten erhebt.
Wir biegen hier links ab, lassen den Karerpass demnach rechts liegen und fahren weiter Richtung Nigerpass, den wir nach wenigen Kilometern und einer ganzen Reihe genüsslicher Kurven erreichen. Auf dem Pass lohnt ein Blick hinauf zu den Vajolettürmen, die zu den bekanntesten Gipfeln der Dolomiten gehören. Nun geht die Fahrt talauswärts, vorbei an St. Zyprian und Tiers und hinein in eine Reihe von Tunnels. Einer davon beschreibt fast eine 180-Grad-Kurve, danach gilt es allerdings aufzupassen, denn in einer Kehre nach links zweigt, gleich nach einem Wegkreuz rechts die Straße nach Prösels und zum gleichnamigen Schloss ab, dem man einen Besuch abstatten sollte.
Nach Schloss Prösels folgt eine im Schnitt 15 Prozent steile Abfahrt, auf der man besonders vorsichtig fahren sollte. Am Ende der Abfahrt trifft die Straße dann auf jene, die nach Völs und Seis führt. Hier biegen wir nach rechts ab, folgen der Straße also wieder bergauf. Wir befinden uns nun auf dem Hochplateau unterm Schlern, von Seis aus kann man  per Seilbahn  einen Abstecher auf die Seiser Alm unternehmen. Wer dagegen nicht aus dem Sattel will, fährt weiter nach Kastelruth und von dort  der Beschilderung „St. Ulrich“ folgend  auf den Panider Sattel. Der Sattel trennt das Schlerngebiet von Gröden. In dieses Tal fahren wir jetzt hinunter und kommen bald in St. Ulrich, dem Grödner Hauptort, an. 4780 Einwohner weist die Gemeinde auf und ist damit die größte in diesem Tal, dem vor allem Holzschnitzer und der Skisport einen fast schon weltweit bekannten Namen beschert haben. 1975 fand hier das Skiweltcupfinale statt, das in einem Tausendstelkrimi zwischen dem Lokalmatador Gustav Thöni und seinem schwedischen Widersacher Ingemar Stenmark entschieden wurde  zugunsten Thönis übrigens.
Wenn wir weiter taleinwärts fahren, passieren wir St. Christina (der Beschilderung „Sellajoch folgen!) und Wolkenstein. Danach wird die Straße spürbar schmaler und zieht steiler bergan nach Plan de Gralba, wo wir weiter die Richtung Sellajoch beibehalten. Das Joch selbst erreichen wir auf einer Seehöhe von 2240 Metern und bewundern hier nicht nur die Marmolata, sondern wahrscheinlich all jene, die es mit dem Rad hier herauf geschafft haben. Schließlich gehört die Etappe über das Sellajoch nahezu alljährlich zum Programm des Giro d’Italia. Das Sellajoch ist zudem  gemeinsam mit dem Grödner und dem Prodoijoch  Teil der Sellaronda, auf der man das gesamte Sellamassiv umrunden kann: auf dem Fahrrad oder  im Winter  auf Skiern.
Vom Sellajoch fahren wir elf Kilometer bergab, bis wir nach Canazei kommen. Dort halten wir uns rechts, fahren durch das gesamte Fassatal bis nach Moena. Vorsicht: Am Kreisverkehr am Ortseingang von Moena muss man in den Tunnel ausweichen, um nicht in der verkehrsberuhigten Zone zu landen. Von dort fahren wir weiter Richtung Fleimstal und dem Avisio entlang bis nach Predazzo, das wir  im wahrsten Sinne des Wortes  links liegen lassen und am großen Kreisverkehr die zweite Ausfahrt nehmen, also nicht in den Tunnel einfahren. Beschildert ist die Ausfahrt mit Cavalese/Ziano. Nach wenigen Minuten sind wir zurück in Panchià, wo wir  gleich an der Ortseinfahrt  an der ersten Ampel rechts abbiegen. Noch 200 Meter und wir stehen wieder vor dem Hotel Panorama.

Giro in Moto

Entfernung 153 km
Schwierigkeit Medium
Dauer 3.45h

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