Panchià Corvara St. Vigil in Enneberg Pragser Wildsee Cortina Panchià

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Panchià  Corvara  St. Vigil in Enneberg  Pragser Wildsee  Cortina  Panchià

Motor-bike

Für all jene, die die Highlights der Dolomiten auf einer Tour sehen möchten, haben wir eine großartige Rundfahrt zusammengestellt. Sie startet in Panchìa, führt in das Fassatal, über Sella- und Grödner Joch ins Gadertal und über den Furkelpass zum Pragser Wildsee, von dort weiter zum Misurinasee und nach Cortina d’Ampezzo. Über gleich vier weitere Pässe  Falzarego, Valparola, Campolongo und Pordoi  fahren wir zurück ins Fleimstal.

Los geht’s in Panchià von wo wir uns durch das Fleimstal Richtung Fassatal wenden, vorbei an Moena bis nach Canazei. Von dort geht’s auf der Passstraße hinauf auf das Sellajoch, hinunter nach Gröden und abermals bergauf auf das Grödner Joch. Hat man dieses hinter sich gelassen, befindet man sich im Gadertal. Dieses durchqueren wir bis zum Dorf Zwischenwasser, fahren über eine kleine Brücke und biegen dann nach rechts ab, um St. Vigil in Enneberg zu erreichen. Dort halten wir uns links und nehmen die Straße auf den 1759 Meter hoch liegenden Furkelpass unter die Räder, an den mit dem Kronplatz eines der bekanntesten Skigebiete Südtirols grenzt.
Immer an den Ausläufern des Naturparks Fanes-Sennes-Prags entlang fahren wir hinaus ins Pustertal, über Olang und Welsberg bis zur Abzweigung (rechts) hinauf zum Pragser Wildsee. Er gilt als einer der schönsten Dolomitenseen überhaupt: rund 31 Hektar groß, 1,2 Kilometer lang, 300 bis 400 Meter breit, bis zu 36 Meter tief, mit türkisem Wasser und begrenzt von steilen Felswänden sowie dem majestätischen Seekofel. Entsprechend sollte man hier auch ein wenig Zeit einplanen, um den See in all seiner Pracht bewundern zu können.
Nach dem Zwischenstopp am Pragser Wildsee fahren wir durch Prags wieder talauswärts bis zur Kreuzung mit der Pusterer Straße, in die wir rechts einbiegen. Durch Niederdorf geht’s nach Toblach und von dort  noch einmal rechts  ins spektakuläre Höhlensteintal, das leicht ansteigend zum Misurinasee führt, dem größten See im Cadore auf 1754 Metern Meereshöhe. Von hier  unweit der weltberühmten Drei Zinnen  genießt man einen Prachtblick auf die Dolomiten. Wir verlassen Misurina Richtung Cortina, das wir über den Tre Croci-Pass erreichen. Cortina gilt als „Perle der Dolomiten“, hier fanden 1956 die Olympischen Winterspiele statt.
In Cortina setzen wir unsere Tour fort und halten uns stets Richtung Falzarego-Pass. Die Straße führt uns hinauf auf 2109 Meter über dem Meer. Wer glaubt, hier schon den höchsten Punkt erreicht zu haben, täuscht sich, denn wir fahren nicht bergab Richtung Arabba/Pordoi, sondern biegen in der Nähe einer wunderbaren Bergkapelle nach rechts ab und fahren rund zwei Kilometer bergauf auf den Valparola-Pass. Von hier geht’s zum zweiten Mal an diesem Tag hinunter ins Gadertal, dem wir bis nach Stern folgen. Mit Blick auf die Gran Risa, eine der bekanntesten und berüchtigsten Riesentorlaufpisten im Skiweltcup, biegen wir hier nach links ab und folgen der Straße bis nach Corvara. Mitten im Dorf zweigt die Straße auf den Campolongo-Pass ab, von dort geht’s bergab nach Arabba, das im Winter mit seinen Skipisten nicht nur Station des berühmten Skikarussells der Sellaronda ist, sondern auch eines der Herzstücke des größten Skiverbundes der Welt: von Dolomiti Superski.
Von Arabba aus nehmen wir die Straße auf das Pordoijoch, das fast schon zum Inventar des Giro d’Italia gehört. Hier hat sich bereits Italiens Radfahrer schlechthin, Fausto Coppi, heraufgeschunden, weshalb auf dem Joch auch eine Skulptur des „Campionissimo“ steht. Vom Pordoijoch aus kann man aber noch ganz andere Skulpturen bewundern: die natürlichen der Dolomiten, den Langkofel oder den Sellastock etwa  fein ziseliert der erste, monumental und massig der zweite.
Über zahlreiche Kehren fahren wir vom Pordoijoch zwölf Kilometer hinab nach Canazei, das wir heute schon einmal durchfahren haben. Es folgt die Straße durch das Fasstal bis nach Moena und von dort durch das Fleimstal und die Dörfer Mezzavalle, Predazzo und Ziano. Von letzterem sind’s nur mehr drei Kilometer bis nach Panchià, Ausgangspunkt und Ziel dieser wohl spektakulärsten Dolomitenrunde.

Motorrad-Touren

Länge 276.5 km
Schwierigkeit Mittel
Dauer 6:45 h

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