FISCHEN IM FLEIMSTAL

Für begeisterte Sportfischer ist das Fleimstal so etwas wie eine Offenbarung. Schließlich ist die Vielfalt an Gewässern im Tal riesig, für jede Art der Fischerei findet sich hier das richtige. Das können wir garantieren. Und was auch nicht zu vergessen ist: Zahlreiche hervorragende Speisefische sind in den naturbelassenen Gewässern des Fleimstales heimisch:

  • Die marmorierte Forelle (geschützt im Rahmen des Projektes Marmorata) verdankt ihren Namen dem marmorähnlichen, oft auch zebraartigen Muster, das sie von anderen Forellen unterscheidet. Die Schattierungen der Zeichnung sind mehr oder weniger ausgeprägt und hängen von der Art des Gewässers ab, in dem sie leben. Die Marmorata ist zudem an einer weit hinten liegenden Rückenflosse und den in einer Reihe stehenden Zähnen zu erkennen.
  • Die Bachforelle weist unterschiedliche Farbschattierungen auf, sie ist aber klar erkennbar an ihren roten oder auch schwarzen Punkten zu erkennen, die mehr oder weniger dicht stehen, aber nie ineinander übergehen. Der Kopf der Bachforelle ist kleiner als jener der marmorierten, der Körper gedrungener und die Zähne stehen in zwei Reihen.
  • Hybride zwischen Bach- und marmorierter Forelle übernehmen Zeichnung und Charakteristiken von beiden Seiten, die Ausprägung unterscheidet sich von Fisch zu Fisch.
  • Der Bach- und der Wandersaiblinghaben einige klare Merkmale, an denen sie zu erkennen sind. Da sind einmal die Bauch-, Brust und Afterflossen, die vorne einen hellen, sogar weißen Rand aufweisen und der Rücken ist olivgrün mit helleren Flecken (während jene der Forellen dunkler sind). Dazu kommt, dass sich die unteren Flossen sowie der Bauch der männlichen Exemplare zur Laichzeit rot verfärben.

 

FISCHEREISAISON

Im Fleimstal öffnet die Fischereisaison am Avisio und am Travignolo Anfang März, an den Zuflüssen muss man noch zusätzlich rund zwei Monate, also bis etwa Anfang Mai warten. Noch später fängt die Fischereisaison an den Seen an, und zwar erst Anfang Juni, also zu Sommerbeginn.

Noch einmal anders geregelt ist die Fischerei an den künstlichen Seen von Stramentizzo und Fortebuso, wo man in einem von Jahr zu Jahr neu definierten Zeitraum im Frühjahr fischen darf.

Die Fischereisaison endet normalerweise Ende September. Nur an der Scardola bzw. am Cavedano, beide im Einzugsgebiet des Stramentizzo-Sees, darf man bis Ende November fischen.

Kosten für eine Tageskarte:

  • Am Avisio sowie in den Gebirgsbächen und -seen: 18 Euro
  • Am Stramentizzo- und Fortebuso-See: 14 Euro

Pro Tag und Fischer dürfen fünf Fische gefangen werden, darunter höchstens eine marmorierte Forelle und ein Marmorata-Hybrid.

 

SPORTFISCHEREI

  • Lavazè-Joch: am Weiher

Tel 0462 230447 / 0462 341367
Jeden Tag von 9.00 bis 18.30 Uhr geöffnet

  • Masi di Cavalese: Fischzucht Delmarco
    Tel 0462 340367
    Jeden Tag von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie von 15.00 bis 20.00 Uhr geöffnet

Alle weiteren Informationen zur Sportfischerei, zu den für die Fischerei freigegebenen Bach-Abschnitten und zu den Tageskarten bekommen Sie bei uns im Hotel Panorama.

PILZE SAMMELN

Auch begeistere Pilzesammler kommen im Fleimstal auf ihre Kosten, und zwar nicht nur, weil die Wälder hier wunderbare Spaziergänge garantieren. Vielmehr wachsen in den Fleimstaler Wäldern Steinpilze, Pfifferlinge und zahlreiche andere essbare Pilzsorten. Will man diese sammeln gehen, braucht es eine entsprechende Genehmigung, die Kosten dafür variieren mit der Anzahl der Tage, an denen man sie nutzen möchte.

Mit einer Genehmigung ist das Pilzesammeln an allen Wochentagen erlaubt , allerdings nicht nach 19.00 und vor 7.00 Uhr morgens. Gesammelt werden dürfen bis zu zwei Kilogramm Pilze pro Person (älter als zehn Jahre), Kinder unter zehn Jahren dürfen nur in Begleitung von Erwachsenen zum Pilzesammeln aufbrechen. Übrigens gibt es eine einzige Ausnahme zur Zwei-Kilogramm-Grenze: Dann nämlich, wenn bereits ein einziger Pilz dieses Gewicht überschreitet.

Start typing and press Enter to search